Rippers

Der arme Gaston

Nur wegen diesem blöden Anderson muss ich jetzt diesen unnötigen Bericht schreiben. Reicht es nicht, dass wir alles abgeknallt haben? Bringen wir es einfach hinter uns, dann kann ich später mit dem Russen einen saufen gehen, also…
25.5.1892
Dieser Mittwochmorgen fühlte sich wie ein typischer Montag an, ich hatte immer noch einen leichten Kater von meinem Saufgelage im Zug und auf der Suche nach meiner neuen Gruppe hab ich mich auch noch in diesem blöden Kaff verlaufen. Trotz dessen habe ich es rechtzeitig geschafft um 10.00 Uhr an der Villa von Emil White aufzutauchen. Nachdem ich ungeduldig an der Türe geklopft hab, hat mir so ein Milchbubi, der sich mir als Hugh Jones vorgestellt hat, die Tür aufgemacht. Kurz darauf sind meine anderen neuen Kollegen auch zu uns gestoßen und haben sich mir vorgestellt: Nikolai Arno, groß, muskulös, ein richtiger Draufgänger – fast so wie ich.
Dr. Killian Doyle, schmieriger reicher Schnösel, der sich seine Frisur bei einem kranken Otter.
Alexander D. Blackwell, ängstliches, verklemmtes Weichei.

Gemeinsam sind wir zu dem Bauunternehmer Haute Pole gelaufen und haben an seinem Büro angeklopft. Ein älter Franzmann hat uns die Tür geöffnet. Nach einem kurzen Gespräch haben wir erfahren, dass er den Turm als Andenken an seine Familie erhalten möchte. Doyle ist dabei ein dreieckiger Ring an seiner Hand aufgefallen. Der Priester hat auf Latein darauf hingedeutet das der Ring auf Kabale hindeutet, aber das blieb nicht unbemerkt und der Franzmann warf uns hinaus mit der Begründung, er habe noch ein Meeting.

Damit wir an mehr Informationen kommen hatte Nikolai die brillante Idee einen nahe stehenden Bauarbeiter zu überrumpeln und ihn außer Sicht zu ziehen.
Der Priester hat ein Wunder gewirkt indem er sich in Gaston, den Bauarbeiter, verwandelt hat. Nachdem der Priester es total versaut hat, entschlossen wir uns für eine andere Taktik. Der Franzmann machte sich kurze Zeit später auf den Weg in die Stadt. Der Milchbubi und Ich haben versucht ihn zu verfolgen, aber leider bin ich auf den Schwanz einer Katze getreten, die uns durch ihr lautes Schreien verraten hat.

Nach dieser Blamage kehrten wir zurück zu den Anderen. Der Russe und ich sind in das Büro eingebrochen, während die anderen Angsthasen draußen Schmiere gestanden haben. Unser Einbrechen blieb jedoch nicht unbemerkt… urplötzlich tauchten wie aus dem Nichts drei widerwärtig aussehende Höllenhunde auf. Der Russe sah überraschend ängstlich aus, dafür dass er sonst so brutal rüber kommt. Ich blieb jedoch völlig ruhig und erledigte die drei Höllenhunde ohne mit der Wimper zu zucken mit meiner abgesägten Schrotflinte – vielleicht habe ich bei dem Russen einen guten Eindruck hinterlassen. Beim Durchstöbern hab ich Papiere mit Sternenkarten gefunden auf denen, laut dem Priester, Sternenkonstellationen zu sehen waren, die in zwei Tagen eintreten würden.
Der reiche Schnösel hat zudem noch einen Brief gefunden in dem eine Anleitung zur Öffnung der Hölle beschrieben wird.

Zu Hause angekommen versuchten wir aus Gaston wertvolle Informationen zu bekommen ( auch mit Hilfe von Bianca, meiner Schrotflinte), aber scheiterten, woraufhin wir ihn nach ein paar Drohungen laufen ließen.

Der Schnösel und der Milchbubi blieben zu Hause, um zu recherchieren, wobei sie herausfanden, dass die Beschwörung des gehörnten Monsters fehlgeschlagen ist. Für die Beschwörung seien anscheinend viele Menschen und Gesänge notwendig.

Der Priester, der Russe und ich haben uns auf den Weg zur Bar gemacht, wo wir die Adresse von dem Franzmann bekommen haben. Nachdem wir das Anwesen aufgesucht hatten wurden wir von 2 geflügelten Bestien angegriffen. Erneut haben Bianca und ich unser Können unter Beweis gestellt, indem ich beide Bestien präzise abgeknallt hab. In der Hoffnung, die Körperteile für Rippertech nutzen zu können, nahmen wir sie mit. Währenddessen wurde der Priester ebenfalls attackiert und hoch in die Luft gezogen. Mit einem grellen Lichtblitz entledigte sich auch der Priester seiner Bestie, woraufhin er zurück auf den Boden stürzte. Nachdem der Hund den reichen Schnösel und den Milchbubi zu dem Priester führte, begaben sich alle gemeinsam nach Hause.
Dort angekommen untersuchte ich die Überreste von den geflügelten Bestien, um festzustellen, dass man die Krallen und das Blut für Rippertech verwenden könnte.

Ich finde, für meinen ersten Tag in der neuen Gruppe, habe ich mich gut geschlagen und einen guten Eindruck bei allen hinterlassen (außer vielleicht bei dem Priester, der mir nicht zu vertrauen scheint).

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_Yannik91_

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